Warum früh beginnen
Eine Übergabe innerhalb der Familie ist selten ein Verkauf, sondern ein Prozess. Wer fünf Jahre Vorlauf hat, kann Substanz ausschütten, die Bilanz übergabefähig machen und die Nachfolge operativ einarbeiten.
Die drei Phasen
In der Praxis hat sich folgender Ablauf bewährt:
- Jahr 1–2: Bewertung, Familiengespräch, Bereinigung nicht betriebsnotwendiger Aktiven.
- Jahr 3–4: Übergabe operativer Verantwortung, Finanzierungskonzept, Ehe- und Erbrecht klären.
- Jahr 5: Vollzug, Sperrfristen beachten, Rolle der abgebenden Generation definieren.
Steuerliche Stolpersteine
Die indirekte Teilliquidation und die Transponierung führen regelmässig zu unerwarteten Steuerfolgen. Beide lassen sich mit einem Steuerruling im Voraus absichern.